Einfach erklärt: Was versteht man unter "Six Sigma"?
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Six Sigma ist eine Methode zur Verbesserung von Prozessen, mit dem Ziel, Qualität zu steigern und Fehler zu reduzieren. Durch die Verringerung von Schwankungen sorgt Six Sigma dafür, dass Produkte und Dienstleistungen zuverlässig und in gleichbleibender Qualität geliefert werden können.
Six Sigma ist eine datenbasierte Methode. Kern der Methode ist der DMAIC-Zyklus (Define, Measure, Analyze, Improve, Control). Ausführend sind die verschiedenen Rollen (sog.Belts) in Form von Yellow-, Green-, Black-, Master Black – Belt und Champion.
Der DMAIC Zyklus im modernen Six Sigma
Modernes Six Sigma verbindet bewährte Methoden der Prozessoptimierung mit Lean Management, digitalen Werkzeugen und datenbasierten Entscheidungen. Im Mittelpunkt steht der DMAIC-Zyklus mit den Phasen Define, Measure, Analyze, Improve und Control.
Dabei werden zunächst Problem, Ziel und Kundenerwartungen definiert, anschließend Daten erhoben und Ursachen analysiert. Darauf aufbauend werden Lösungen entwickelt, getestet und umgesetzt. In der Control-Phase wird sichergestellt, dass Verbesserungen dauerhaft bestehen bleiben.
Herausforderungen des DMAIC aus unsere Beratungspraxis
Auch ein sauber aufgebautes Six-Sigma-Projekt verläuft nicht automatisch reibungslos. In jeder DMAIC-Phase treten typische Herausforderungen auf, die den Projekterfolg beeinflussen können. Genau deshalb ist es wichtig, die häufigsten Stolpersteine früh zu erkennen und systematisch zu adressieren.
Wer die typischen Risiken jeder DMAIC-Phase kennt, kann Projekte gezielter steuern, fundiertere Entscheidungen treffen und nachhaltigere Ergebnisse erzielen.
Jede Phase hat ihre eigenen Herausforderungen, die hier im Schaubild verdeutlicht sind.
Die verschiedenen Six Sigma Rollen Übersicht

Die Grafik zeigt die Six Sigma Rollen aufbauend, in einer hierarchischen Struktur von links nach rechts.
Zu: Green Belt Rolle einfach erklärtDie Six Sigma Ebenen als Grundlage
Die Struktur dieses Ansatzes besteht aus vier Schlüsselkomponenten:
Ein Mindset, das von der Führungsebene unterstützt wird, umfassendes Projektmanagement, den Einsatz spezifischer Lean Tools zur Prozessverschlankung und statistische Methoden zur genauen Analyse von Daten. Die systematische Herangehensweise von Six Sigma ermöglicht es, Fehlerquoten zu reduzieren und die Kundenzufriedenheit zu verbessern, indem für jedes Problem gezielt die tiefer liegenden Ursachen identifiziert und behoben werden. Six Sigma identifiziert die Gründe Ihres Problems, um auf effiziente Weise effektive Lösungswege zu entwickeln.
Wofür braucht man Six Sigma?
Eine geringere Varianz in der Leistungserbringung Ihrer Produkte und Dienstleistungen ermöglicht :
- Verbesserte Vorhersehbarkeit: Konsistente Qualität und Zuverlässigkeit in Produkten und Dienstleistungen.
- Kostensenkung: Weniger Ausschuss und Nacharbeit führen zu deutlichen Einsparungen.
- Erhöhte Leistungsfähigkeit: Langlebigere und effektivere Produkte und Dienstleistungen.
- Gesteigerte Kundenzufriedenheit: Zuverlässige Ergebnisse, die konsequent die Kundenanforderungen erfüllen.
Operational Excellence Definition und der Ursprung von Six Sigma
Die Six Sigma Methodik wurde nach einem statistischen Konzept benannt, in dem ein Prozess maximal 3,4 Fehler in einer Million Fehlermöglichkeiten (DPMO – defects per million opportunities) enthält. Six Sigma ist daher auch als ein Ziel anzusehen, bei dem in Prozessen nicht nur weniger Fehler unterlaufen, sondern dies auch konstant erreicht wird (geringe Varianz).
Six Sigma wurde 1986 von Motorola entwickelt, ist ein Kernbestandteil von Operational Excellence und hat seitdem Unternehmen aus jeder Branche geholfen Milliarden Euro einzusparen.
Einfach ausgedrückt verringert Six Sigma die Varianz, so dass Produkte und Dienstleistungen immer mit ihrer angedachten Qualität und Zuverlässigkeit erbracht werden können.
Die Statistik hinter Six Sigma
Die Six Sigma Methodik basiert auf folgendem statistischen Konzept: fehlerhafte Vorgänge können minimiert werden, wenn 6 Standardabweichungen (6 Sigmas) zwischen dem Prozess-Durchschnitt (Mittelwert µ am Gipfelpunkt der Normalverteilung) und der oberen und unteren Spezifikationsgrenze beibehalten werden.
Werte außerhalb der Spezifikationsgrenzen sind auch bei einer möglichen Verschiebung der Normalverteilungskurve um 1.5 σ nach links oder rechts höchst unwahrscheinlich. Wenn sich also ein
Prozess über lange Zeit graduell verschlechtert, erlaubt Six Sigma eine Art von Sicherheitszone.
Um das Prozess-Sigma-Niveau zu erhöhen, muss die Varianz verringert werden:

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Außerdem können Sie sich selbst für die Methodik ausbilden lassen, in unseren Six Sigma Schulungen mit Workshopfokus:

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