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Projektmanagement als Grundlage für Six Sigma

Nachweisbare Kompetenzen sichern Ihnen Wettbewerbsvorteile

IfP DüsseldorfIhre Kunden oder Partner fordern zurecht einen objektiven und anerkannten Nachweis über die Kompetenz der verantwortlichen Projektmanager. Denn Projekte sind häufig mit hohen Investitionskosten verbunden und sind dazu von strategischer Bedeutung.

Die PMP®-Zertifizierung ist für alle Projektmanager und Projektmitarbeiter geeignet – nicht nur für Projektleiter. Sie müssen nur
eine gewisse Erfahrung in Projekten nachweisen können.

Die erfolgreiche Umsetzung von Six Sigma in einem Projekt stellt das Ziel einer jeden Six-Sigma-Ausbildung dar. Die erfolgreiche Zertifizierung verbindet Theorie und Praxis und sieht die erfolgreiche Umsetzung eines Six Sigma-Projektes vor. Der Erfolg eines solchen Projekts hängt jedoch nicht nur von der Umsetzung von Six-Sigma-Inhalten ab, sondern auch von dem Erfolg des Projektmanagements.

Lassen Sie sich zum professionellen Projektmanager zertifizieren. Für nur 998,- € zzgl. MwSt. bereiten wir Sie jetzt auf die Zertifizierung zum Project Management Professional (PMP)® vor. – Ihr Weg: IfP Düsseldorf

Nutzen der Projektmanager-Zertifizierung

Als
Unternehmen
Als Projektmanager /
Projektmitarbeiter
  • stellt einen gesicherten Qualitätsstandard dar
  • ermöglicht einheitliche Herangehensweisen und ein
    gemeinsames Projektverständnis
  • steigern Sie Ihre Projekteffizienz und den
    Marketingnutzen
  • sichern Sie sich lukrative Aufträge und
    Wettbewerbsvorteile durch nachweisbare Kompetenzen
  • verbessern Sie Ihren persönlichen Chancen am
    Berufsmarkt
  • bestätigen Sie Ihre Kompetenz und Erfahrung als
    Projektleiter mit einem international anerkannten Titel 
  • nutzen Sie die Weiterbildung in allen
    projektrelevanten Themen
  • stimmen Sie sich mit anderen Projektleitern und
    Kunden besser ab

Beispielhafte Integration von Six Sigma und Projektmanagement

Six Sigma College Düsseldorf - Six Sigma und Projektmanagement

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Quelle: http://www.pmi.org/Knowledge-Center/~/media/PDF/Knowledge-Shelf/Zucker-2012.ashx, abgerufen am 13.09.2013

PMP und Six Sigma – Was Sie als Projektmanager brauchen

PMP und Six Sigma

PMP ist Pflicht – Six Sigma die Kür. So lässt sich kurz zusammenfassen, wie sich beide Ansätze gegenseitig ergänzen. Erst in Kombination liefern die beiden Zertifikate das Know-how, das benötigt wird, um Projekte zu managen, zu führen und letztendlich erfolgreich zum Abschluss zu bringen.

Als Projektmanager hält man in Projekten die Fäden zusammen, kommuniziert, koordiniert, entscheidet, führt das Projektteam und ist für das Projektergebnis verantwortlich. Die Anforderungen könnten dabei nicht unterschiedlicher ausfallen. Je nach Projekt ist ein anderes fachliches Wissen gefragt, je nach Projektteam ergeben sich neue Herausforderungen an die Führung, je nach Organisationsstruktur gestaltet sich die Kommunikation anders und je nach Vorgehensweise werden andere Methoden angewendet, die das Projekt zum Ziel führen.

Doch was muss man nun als Projektmanager mitbringen, um Projekte erfolgreich zu führen? Was braucht man als Projektmanager vor allem abseits von Soft Skills und Managementfähigkeiten?

Grundlage für ein erfolgreiches Projektmanagement bildet die Zertifizierung zum PMP.
Das vom Project Management Institute in den USA angebotene Zertifikat bildet mittlerweile eine der am stärksten verbreiteten Zertifizierungen weltweit.
Vor allem in Deutschland hat sich der PMP durchgesetzt. In keinem anderen europäischen Land finden sich mehr Inhaber eines PMP-Zertifikats als in Deutschland.
Die inhaltliche Grundlage dieser Zertifizierung bildet der PMBOK Guide (Project Management Institute, A Guide to the Project Management Body of Knowledge, (PMBOK® Guide) – Fifth Edition, Project Management Institute Inc., 2013).
Mittlerweile in der 5. Auflage erschienen umfasst er einen prozessualen Standardaufbau für die Organisation von Projekten. Der PMBOK Guide kann als Rahmenwerk verstanden werden, in dem das eigene Projekt eingebettet wird. Es ist jedoch keine Standardlösung, nach dem sich jedes Projekt organisieren lässt. Es muss vielmehr herausgearbeitet werden, welche Prozesse und welche Strukturen für das eigene Projekt sinnvoll sind und welche nicht. Der Vorteil, den der PMP dabei bietet, ist eine einheitliche Projektorganisation, entlang des gesamten Projektes und die weltweit anerkannt ist.

Doch darüber, wie sich ein Projekt konkret umsetzen lässt, bietet der PMBOK Guide kaum Aufschluss. Die Inhalte sind allgemein, sodass sie sich entsprechend der Definition des PMI umsetzen lassen:

„[…] the knowledge and practices described are applicable to most projects and most of the time, and there is a consensus about their value and usefulness.”
Project Management Institute (2013)

Konkretes Methodenwissen klammert das PMI aus. Vielmehr wird hingewiesen, wie und an welcher Stelle sich bestimmte Tools in das Projekt integrieren lassen. Die konkrete Ausgestaltung der Methoden überlässt das PMI aber den Projektmanagern.

Einen anderen Ansatz verfolgt hingegen das Six-Sigma-Konzept. Ende der 80er von Motorola entwickelt, ist es mittlerweile ein weit verbreitetes Konzept zur Prozessverbesserung. Ziel der Implementierung von Six Sigma ist es, die Fehlerwahrscheinlichkeit eines Prozesses zu minimieren. Der Name „Six Sigma“ ist dabei auf das statistische Ziel zurückzuführen, einen zu 99,99966% fehlerfreien Prozess zu gestalten. Ursprünglich für das produzierende Gewerbe entwickelt, ist das Anwendungsfeld von Six Sigma längst nicht mehr auf die Produktion oder eine Branche beschränkt. Seit Anfang des neuen Jahrtausends hat Six Sigma auch den Weg in den Dienstleistungssektor gefunden und ist mittlerweile als übergreifendes Konzept entlang einer Prozesskette zu verstehen.

Das Ziel einer Six Sigma-Zertifizierung ist es dabei, Projektmanagern einen umfassenden Methodenkoffer mitzugeben, der längst nicht mehr auf rein statistische Methoden beschränkt ist. Vielmehr stehen mittlerweile Methoden des Produkt- und Prozessentwicklungsbereichs sowie Methoden des Lean-Managements entlang einer Prozesskette im Vordergrund.

Mittels Kano-Modell und dem Quality Function Deployment lassen sich Kundenanforderungen erheben, um bedürfnisgerechte Leistungen zu generieren. Prozesse können mit SIPOC, Affinitätsanalysen und FMEA dargestellt und analysiert werden. Wertschöpfungs- bzw. Wertstromanalysen implementieren den Ansatz des Lean-Managements, und die Einführung von Qualitätsregelkarten sichert ein gewisses Fehlerniveau im Zuge einer Six-Sigma-Implementierung. Dies sind nur einige Beispiele aus dem umfangreichen Six-Sigma-Methodenkoffer.

Im Gegensatz zum PMP lässt der Six-Sigma-Ansatz wiederum offen, wie sich das Six-Sigma-Projekt organisieren lässt. Es folgt zwar dem Ansatz des DMAIC-Zyklus (Define – Measure – Analyze – Improve – Control), überlässt es aber den Projektmanagern, wie eine konkrete Projektorganisation aussehen könnte, welche Prozesse dabei zum Tragen kommen sollen und wie es sich in eine vorhandene Organisationsstruktur einbetten lässt.

Ein erfolgreiches Projektmanagement liegt im Spannungsfeld dieser beiden Ansätze. Der PMP liefert das Rahmenwerk, in dem sich Projekte bewegen, während Six Sigma Möglichkeiten zur konkreten Ausgestaltung eines Projektes aufzeigt. Erst in Kombination ergibt sich daraus ein erfolgreiches Projektmanagement und somit gilt: der PMP ist die Pflicht – Six Sigma die Kür.